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The
Absentees is a series of 5 photograph-collages of architectural spaces
in Berlin. Each photograph is associated with a fictional short story. Berlin 2008-2010
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previous ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ next _______________________ Leipziger Straße [esp] Hubo un tiempo en que el tiempo no existía. En ese tiempo hubo un hombre a quien le sucedían las horas ininterrumpidamente y en ese devenir venían los días y las noches y más días y más noches. Y las horas no se interrumpían, ni se acumulaban y tampoco se desperdiciaban. El tiempo estaba organizado matemáticamente según los movimientos colectivos. Durante el día las acciones se sucedían con exactitud mecánica y durante las noches se desaparecía en sepulcral silencio.
El hombre permanecía con el abrigo y el gorro de pelo sintético puestos mientras encendía el horno de carbón hasta que empezara a calentar la habitación. Después miraba la televisión y bebía una cerveza sentado en la cama con la espalda apoyada a las baldosas amarillentas que cubrían la superficie de la estufa. Lentamente se le fue calentando la espalda. Notó que los músculos de la espalda empezaban a destensarse, en parte por efecto del calor y en parte por efecto de la segunda cerveza. Cuando la terminó se levantó, se sacó el abrigo y lo colgó en un clavo al lado de la puerta de entrada. Miró por la ventana. Seguía nevando. Algo menos que esa mañana durante el trayecto de ida a la oficina, en que el frío le agarró por la parte alta de la espalda como si fuera un ave rapaz que no se desprendió durante todo el día. Esto le ocurría cada mañana. Y sólo después de beber la segunda cerveza las garras clavadas en la espalda empezaban a aflojar. Un grupo de cuervos se alejaba en el horizonte con gritos de llamada colectiva. Se le ocurrió pensar que los cuervos se movían de un lado a otro del muro, se reunían en grupos enormes sin que a nadie le importara. Esos pajarracos tenían más libertad de la que él nunca había conocido. El hombre imitó el grito del último cuervo que parecía rezagado del grupo. REEEEEEEE, REEEEEEEE, REEEEEEEE. Apagó la luz de la habitación y salió a la escalera. Por primera vez subió hacia los pisos de arriba. No era un edificio muy alto en relación a los que le rodeaban. Subió las escaleras cada vez más rápido hasta llegar al último piso. Tenía sed. Por suerte tenía otra cerveza bien agarrada. La terminó y abrió la puerta de acceso al tejado. Al salir chocó con una barra de hierro en la frente. Un dolor tibio le bajó por la cara y le salpicó la mano con la que por acto reflejo quería protegerse la frente. Estaban instalando la estructura para un anuncio. Un anuncio luminoso. Aún no había pasado un mes desde que el muro estaba abierto y se apresuraban a cambiar los mensajes de adoctrinamiento. Precisamente en su edificio. La nieve resaltaba el perfil de las letras. Eran letras sinuosas, líquidas, enormes, pero no podía leerlo porque estaba en el lado equivocado. Para poder leerlo necesitaba pasar al otro lado de la estructura. Su vista estaba borrosa por el líquido grumoso que le descendía de la frente. Si conseguía arrastrarse por la cornisa y colocarse al frente del anuncio sería el primero en leer el mensaje. Se limpió los ojos y se puso de pie sobre la cornisa. La nieve empezaba a congelarse y los pies se deslizaban sin necesidad de levantarlos. Sólo faltaban unos centímetros. Se irguió y echó la cabeza hacia atrás para tomar distancia. Los pies también se deslizaron hacia atrás. Leyó “Coca-Cola” mientras su cuerpo caía relajado al abismo.
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Leipziger Straße [deu]
Es gab eine Zeit in der die Zeit nicht existierte. In dieser Zeit gab es einen Mann, dem die Stunden ohne Unterbrechung aufeinander folgten und in diesem Geschehen kamen die Tage und die Nächte und mehr Tage und mehr Nächte. Und die Stunden unterbrachen sich nicht, noch sammelten sie sich an und sie vergeudeten sich auch nicht. Die Zeit wurde gemäß der kollektiven Bewegungen mathematisch organisiert. Während des Tages folgten die Handlungen mit mechanischer Exaktheit aufeinander und während der Nächte verschwand man in Grabesstille.
Der Mann suchte in den Nächten Zuflucht in einem Gebäude, was aus Materialien gebaut war wie sie in dieser Epoche der geisterhaften Architektur verwendet wurden. Der Zement der Wände in seiner Wohnung war grau, etwas verschieden von dem schlammigen Grau der äußeren Fassade.Das Treppenhaus war graugrün. Ein Effekt der Neonlampen. Im Treppenhaus wurde auch die Haut des Mannes graugrün. Einmal in seiner Wohnung angelangt blieb seine Haut bläulich grau bis der Kohlenofen die Wohnung erwärmt hatte. Der Ofen nahm ein Fünftel des Zimmers ein. In diesem Zimmer gab es ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Schrankkoffer mit Kleidung. Links war das Badezimmer und rechts befand sich die kleine Küche. Jeder Raum hatte große Fenster. Das Belüften der Innenräume wurde durch gesetzliche Verordnungen streng geregelt.
Während der Mann das Feuer im Ofen anzündete behielt er seinen Mantel und die Mütze aus synthetischem Fell an, bis das Zimmer sich zu erwärmen begann. Danach saß der Mann auf dem Bett, sah Fernsehen und trank ein Bier. Mit dem Rücken lehnte er sich an die gelblichen Kacheln des Ofens. Langsam erwärmte sich sein Rücken. Er spürte wie die Anspannung aus Rücken und Muskeln entwich, teils ein Effekt der Wärme, teils ein Effekt des zweiten Bieres.
Als er das Bier beendet hatte stand er auf, zog den Mantel aus und hing ihn an einen Nagel neben der Eingangstür. Er sah aus dem Fenster. Es schneite immer noch. Etwas weniger als am Morgen auf dem Weg ins Büro, als die Kälte die obere Hälfte seines Rücken anfiel wie ein Raubvogel, um sich dort während des ganzen Tages festzuklammern. Das passierte ihm jeden Morgen. Und erst nach dem er das zweite Bier getrunken hatte begann der Griff der Krallen im Rücken nachzulassen.
Eine Gruppe Raben entfernte sich unter kollektivem Geschrei am Horizont. Es geschah, dass er daran dachte wie sich die Raben von einer Seite der Mauer auf die andere Seite der Mauer bewegen konnten. Sie verbanden sich zu großen Gruppen und niemand interessierte sich dafür. Diese seltsamen Vögel besaßen mehr Freiheit als er je gekannt hatte. Der Mann ahmte den Schrei eines Nachzüglers nach der der Gruppe folgte. REEEEEEEEEEEEEEE.REEEEEEEEEEEEEEE.REEEEEEEEEEEEEEE.
Er schaltete das Licht
im Zimmer aus und ging hinaus ins Treppenhaus. Zum ersten mal stieg er die
Treppe hinauf. Es war kein besonders hohes Gebäude im Vergleich zu den
umher stehenden. Immer schneller ging der Mann die Treppe hinauf, bis er zum
letzten Stock gelangte. Er hatte Durst. Zum Glück hielt er noch ein Bier
fest umklammert. Er trank es aus und öffnetet die Tür zum Dach.
Beim Hinaustreten stieß er mit der Stirn gegen eine Eisenstange. Ein
lauwarmer Schmerz rann ihm das Gesicht hinab und bespritzte ihm die Hand mit
der er reflexartig seine Stirn zu schützen gesucht hatte.
Sie installierten gerade das Gerüst für eine Werbung. Eine Leuchtreklame.
Noch war kein Monat vergangen seit die Mauer offen war und schon eilte man
sich die Nachrichten der Indoktrination zu ändern. Genau auf seinem Haus.
Der Schnee betonte die Ränder der Buchstaben. Es waren kurvige, flüssige,
enorme Buchstaben, aber er konnte sie nicht lesen, weil er auf der falschen
Seite stand. Um sie lesen zu können musste er auf die andere Seite des
Gerüstes. Seine Sicht war nebelig durch die klebrige Flüssigkeit
die ihm von der Stirn lief. Wenn es ihm gelänge sich am Dachsims entlang
zu hangeln um auf die andere Seite der Werbung zu gelangen, wäre er der
Erste, der die Nachricht lesen würde. Er wischte
sich die Augen frei und richte sich auf dem Dachsims auf. Der Schnee begann
zu gefrieren und seine Füße glitten mühelos voran. Es fehlten
nur noch einige Zentimeter. Der Mann lehnte den Kopf zurück um besser
sehen zu können. Seine Füße rutschten nach hinten. Während
er entspannt in den Abgrund fiel, las er Coca-Cola.
Übersetzung: Nik Pitton